Fragen & Antworten

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In der Regel wird die Erstuntersuchung von den privaten Krankenversicherungen und der Beihilfe übernommen. Gerne hilft Ihnen hier Ihre Krankenkasse weiter. Unsere Preisliste für Selbstzahler finden Sie unter Neupatienten-Info & Preise als PDF zum Download.

Dies hängt im hohen Maße vom individuellen Therapieplan ab. Grundsätzlich unterscheiden wir jedoch drei Behandlungsphasen: In der symptomatischen Phase kommen Patienten zumeist mit Beschwerden zu uns. Unser Ziel ist in dieser Phase nicht nur die Linderung des Schmerzes. Es gilt auch, die Ursachen für die funktionelle Störung zu finden. Daher sehen wir unsere Patienten in dieser Phase oft ein- bis zweimal wöchentlich. In der stabilisierenden Phase sind die ersten Schmerzen dann zwar abgeklungen, die Heilung aber noch nicht abgeschlossen. Je nach individuellem Verlauf kann diese Phase bis zu sechs Monate in Anspruch nehmen. Im Anschluss daran soll dann in der präventiven Phase gewährleistet werden, dass Beschwerden gar nicht wieder entstehen. Durch regelmäßige Vorsorgetermine gilt es, die Ursachen für Schädigungen des Muskel- und Gelenksapparates frühzeitig zu erkennen sowie das Verletzungsrisiko zu reduzieren.

Individuell angepasste Techniken ermöglichen es, Menschen jeden Alters chiropraktisch zu behandeln. Ansatz unserer Familienpraxis ist die Behandlung der ganzen Familie: vom Säugling bis zum Senioren. Getreu dem Motto: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Denn mit der Behandlung kann nicht früh genug begonnen werden. Bei Kindern reichen zumeist schon kleine Behandlungsimpulse, um eine große Wirkung zu erzielen.

Säuglinge, die viel schreien, an Verdauungsstörungen leiden oder eine bestimmte (Schon-)Haltung einnehmen. Sie haben oft Störungen an der Wirbelsäule (KiSS-Syndrom), verursacht durch eine anstrengende Geburt.
Kinder und Jugendliche mit Konzentrationsschwäche, Wahrnehmungs- und Gleichgewichtsstörungen, Lernschwierigkeiten, Fehlhaltungen und Skoliose (einer seitlichen Verkrümmung der Wirbelsäule).
Schwangere, die aufgrund veränderter Körperhaltung Beschwerden bekommen. Derartige Fehlhaltungen können unter anderem dazu führen, dass das Kind im Mutterleib nicht die für die Geburt optimale Position erreicht. Chiropraktik kann hier oft helfen, Kaiserschnitte zu vermeiden.
Junge und ältere Erwachsene mit Beschwerden am Bewegungsapparat, beispielsweise hervorgerufen durch eine Beckenschiefstand, Hexenschuss, Ischialgie, Bandscheibenvorfall, Schleudertrauma, Kopfschmerzen sowie einer Vielzahl von funktionellen Erkrankungen wie einem gesunden Organ, das jedoch in seiner Funktion gestört ist.
Sportler, die eine verbesserte Reaktionsfähigkeit und eine kürzere Regenerationszeit erreichen wollen, um ihr Leistungsvermögen zu steigern.

Neupatienten werden bei uns in einer Erstanamnese ausführlich untersucht. Damit wir uns ein umfassendes Bild machen können, sollte der Patient bereits vorhandene Unterlagen wie Blut- und Röntgenbilder sowie weitere Untersuchungsbefunde mitbringen. In der Erstuntersuchung führen wir eine Befragung zu den Hintergründen möglicher Beschwerden durch, die wir mit den Ergebnissen unserer neurologischen, orthopädischen und chiropraktischen Untersuchung abgleichen. Die Erstanamnese beschließen wir meist mit einer sanften Justierung. Beim nächsten Termin entwickeln wir dann einen individuellen Therapieplan und legen die nächsten Behandlungsschritte fest. Sollte der Behandlungsverlauf dies erfordern, ergänzen wir die chiropraktische Behandlung bei Bedarf um weitere Therapien.

Chiropraktik basiert auf der Erkenntnis, dass das Nervensystem jede Funktion, jedes Organ und jede Zelle im menschlichen Körper koordiniert und kontrolliert. Ein Teil des Nervensystems ist das Rückenmark, das innerhalb der Wirbelsäule verläuft. Durch die Fehlstellung einzelner Wirbel kann es einem sehr großen Druck ausgesetzt sein und das Nervensystem in seiner Funktion beeinträchtigen. Aufgabe des Chiropraktikers ist es, diese Fehlfunktionen des Nervensystems zu erkennen und die Selbstheilung des Körpers durch die gezielte Korrektur der Wirbelstellung auf natürliche Weise zu fördern. Ziel ist dabei nicht nur die Beschwerden, sondern auch deren Ursachen zu beseitigen.