Viele Kinder leiden unter Rückenschmerzen

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Viele Kinder leiden unter Rückenschmerzen

Bei alarmierenden 73 Prozent der Kinder zwischen 10 und 16 Jahren stellten Kinderärzte Haltungsschäden wie Verkrümmungen der Wirbelsäule, Hohlkreuz oder Rundrücken fest. Diese Zahl belegt, dass Muskel- und Skeletterkrankungen bei Kindern in den vergangenen fünf Jahren dramatisch zugenommen haben. Neben langem Sitzen in der Schule und vor dem Computer sowie schweren Schulranzen ist die Hauptursache hierfür vor allem Bewegungsmangel. Doch was viele nicht wissen: Die Weichen für Rückenschmerzen werden mitunter schon viel früher gestellt, häufig beginnen sie schon mit der Geburt.

Die Geburt als Auslöser

Bereits im Säuglings- und Kleinkindalter kann es zu Überlastungen der Wirbelsäule kommen. Oft wird bei der Geburt zu viel Druck von außen angewandt, oder es kommt zur Anwendung einer Zange oder Saugglocke. Bei allen Babys, bei denen die Geburt unter 4 oder über 12 Stunden dauert oder die per Kaiserschnitt zur Welt kommen, ist eine spezielle Untersuchung der oberen Halswirbel dringend erforderlich. Speziell hierfür ausgebildete Chiropraktoren bringen die kleinkindliche Statik mit sanften, korrigierenden Impulsen wieder ins Lot.

Kleinkinder sollten nicht zu früh sitzen

Doch Rückenschmerzen sind bei den Kindern nicht selten hausgemacht und ließen sich durch vorbeugende Maßnahmen verhindern. Schädlich sind bspw. gutgemeinte aber voreilige Sitzversuche seitens der Eltern mit seitlichen Kissen, Babyhopsern, Autositzen oder Ess- und Gehgestellen, solange das Kind noch nicht von sich aus sitzen kann. Schließlich ist es gerade Stundenlange Sitzen (inzwischen die Standardhaltung des modernen Menschen) für die Wirbelsäule so schädlich.

Prophylaxe heißt regelmäßige Kontrolle

Da Rückenschmerzen im Kindes- und Jugendalter oft in späteren Jahren ihre Fortsetzung in chronischen Rückenproblemen finden, werden mittlerweile vorsorgend zunehmend Rückenschulen speziell für Kinder eingerichtet. Regelmäßige Untersuchungen der Wirbelsäule und des gesamten Haltungsapparates von einem versierten Chiropraktor sollten bei Groß und Klein zur selbstverständlichen prophylaktischen Routine gehören. Wir empfehlen mindestens 1-mal jährlich die Untersuchung an Wirbelsäule und Bewegungsapparat. Ganz nach dem Motto: Vorsorge ist besser als Nachsorge.